Schröpfkopfmassage

 

Schröpfen - Schröpfkopfmassage | Kristina Herold, Heilpraktikerin

Schröpfkopfmassage und trockenes Schröpfen

Geschichte

Das Schröpfen ist ein sehr altes Therapieverfahren (ca. 4000 Jahre), das zu den ausleitenden Verfahren oder auch zur Humoraltherapie (lat. humores = Säfte) gezählt wird. Es ist bis heute in vielen Kulturen, z.B. in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), ein gängiges Verfahren, um die Durchblutung anzuregen und den Abtransport von Stoffwechselendprodukten aus dem Bindegewebe zu fördern.

Allgemeines

Es wird zwischen blutigem und unblutigem Schröpfen unterschieden. In meiner Praxis wende ich das unblutige bzw. trockene Schröpfen (ohne Feuer) und die Schröpfkopfmassage an.

Bevor ich mit der Schröpfbehandlung beginne, untersuche ich den Rücken und beziehe beim Tastbefund die Head´schen Zonen mit ein. Das sind oberflächlich liegende Reflexzonen der Haut, die eine Verbindung zu inneren Organen haben. Deshalb kann beim Schröpfen auch Einfluss auf die inneren Organe genommen werden.

Ablauf der Behandlung

Nach einer eingehenden Untersuchung des Rückens wird das Schröpfglas mit dem Gummiball (oder einer Pumpe) auf das jeweilige Hautareal gesetzt. Dabei wird ein Unterdruck erzeugt, der das Hautniveau unter dem Schröpfglas etwas anhebt.

Beim trockenen Schröpfen verbleibt das Schröpfglas an dieser Stelle und wird nach einiger Zeit entfernt. Es können dabei mehrere Schröpfgläser zum Einsatz kommen.

Bei der Schröpfkopfmassage wird zunächst der Rücken mit einem natürlichen Massageöl eingerieben. Danach wird, wie beim trockenen Schröpfen, ein Unterdruck mit dem Schröpfglas erzeugt und anschließend über die Haut bewegt. Nach einiger Zeit wird dieses ebenfalls entfernt.

Während der Behandlung ist bereits eine lokale Rötung bzw. Mehrdurchblutung zu erkennen, die auch zu einem Bluterguss (Hämatom) unter der Haut führen kann. Dieser sollte jedoch im Normalfall nach ein paar Tagen wieder abklingen.

Eine anschließende Ruhephase von mindestens 10 Minuten schließt die Behandlung ab.

Anwendungsbeispiele

  • Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Verspannungen in der Muskulatur
  • Entgiftung und Entschlackung
  • Entspannung u.a.

Hinweis

Das Schröpfen darf nicht angewendet werden bei z.B. Verletzungen der Haut, Wundheilungsstörungen, zu niedrigem Blutdruck, Blutgerinnungsstörungen und bei der Einnahme von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln.

Honorar

Die erste Behandlung dauert ca. 1 Stunde und wird mit 70,00 EUR berechnet. Jede weitere Behandlung dauert ca. 30 bis 40 Minuten und wird mit 40,00 EUR berechnet.