Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

 

Pflanzenheilkunde: Schachtelhalm - Foto: Ruckszio
Schachtelhalm – Foto: Ruckszio

Phytotherapie

Die Phytotherapie wird auch „Pflanzenheilkunde“ genannt

Geschichte

Pflanzen existieren auf der Erde seit mehreren Millionen von Jahren. Die Vorfahren des heutigen Schachtelhalmes z.B. besiedelten bereits vor ca. 360 Millionen Jahren im Zeitalter des Karbons die Erde. Sie wuchsen zu riesigen Bäumen heran (bis ca. 30 Meter hoch, 1 Meter Durchmesser). Aus diesen urzeitlichen Wäldern sind später unsere Steinkohlevorkommen entstanden. Heute erreicht der Riesen-Schachtelhalm, der zu den Sporenpflanzen zählt, nur eine Höhe bis ca. 2 Meter.

Allgemeines

Pflanzen bzw. Bäume betreiben Photosynthese und produzieren Sauerstoff, den Menschen, Tiere und Pilze für ihr Leben benötigen. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Lebewesen auf der Erde.

Anwendung

Die Natur bietet uns Menschen eine Reihe von Arzneipflanzen, die wir für unsere körperliche Gesunderhaltung nutzen können. Jede Arzneipflanze hat ihre speziellen Inhaltsstoffe z.B. die Kieselsäure im Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense, auch Zinnkraut). Je nach Beschwerden können die Arzneipflanzen z.B. innerlich als Tee, als Saft, als Extrakt oder äußerlich als Salbe, Bad oder Umschlag angewendet werden.

Gerne setze ich für den Mann oder die Frau spezielle Arzneipflanzen ein, um in bestimmten Lebensphasen wie z.B. den Wechseljahren körperlich und seelisch zu unterstützen. Um die Organfunktionen von Haut, Leber, Galle, Niere, Darm und Lymphe anzuregen, empfehle ich auch gerne begleitend zu anderen Therapiemaßnahmen einen Tee für zu Hause. Wichtig ist dabei zu wissen, dass bei einer Teekur spätestens nach 4 bis 6 Wochen eine Pause eingelegt wird, damit keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten.


Eine weitere Arzneipflanze ist der Andorn, der von den Wissenschaftlern der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt wurde.
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